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03.06.2020
Pressemitteilung der Bundesgeschäftsstelle
Senioren-Union fordert mehr Tests auf Corona-Virus

Die Senioren-Union der CDU lehnt die Ankündigung des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke), die landesweiten Corona-Schutzvorschriften vom 6.Juni an zu streichen, als „hoch gefährlich“ ab. „Ramelow will es offenbar darauf ankommen lassen, dass Menschen sich infizieren und gerade Ältere in Lebensgefahr geraten“, warnte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff, am Montag in Berlin.

Ministerpräsident Ramelow will landesweit alle Beschränkungen in Thüringen wie Maskenpflicht, Mindestabstand und Kontaktbeschränkungen aufheben und nur noch bei Infektionen lokal begrenzt durchführen.
Wulff sprach sich stattdessen dafür aus, die Zahl der Corona-Tests deutlich zu erhöhen. „Es gibt offenbar ausreichend Testmöglichkeiten, die trotz der hohen Dunkelziffer nicht genutzt werden“, klagte Wulff.
In diesem Zusammenhang schloss sich Wulff u.a. der Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an, vor der Aufnahme und Verlegung von Patienten in Kliniken und Pflegeheimen grundsätzlich Corona-Tests durchzuführen, die auch von den Krankenkassen bezahlt werden müssten. Bei Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen müssen alle Bewohner und Mitarbeiter getestet werden, sagte Wulff.
Wulff appellierte an die Vernunft der Bürger, sich vor einer Infektion mit dem Corona-Virus durch persönliche Vorsichtsmaßnahmen zu schützen. Wer sich nicht an die Auflagen zur Maskenpflicht und zu Kontaktbeschränkungen halte, gegen den müssten die Behörden hart durchgreifen. Darüber hinaus will der Vorsitzende der CDU-Senioren erreichen, dass sich jeder aus begründetem Anlass auf eigenen Wunsch testen lassen kann, auch wenn noch keine Symptome vorhanden sind. Die Finanzierung solcher Testreihen dürfe da kein Hindernis sein.

 Berlin, 25. Mai 2020


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