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Wilma Ohly
Vorsitzende und ehemalige Bürgermeisterin
Pressemitteilung zur gestrigen digitalen Bundes-Vorstandssitzung

Senioren-Union der CDU begrüßt Lockerung von Beschränkungen und fordert mehr Schutzvorkehrungen in Alten- und Pflegeheimen

Der Bundesvorstand der Senioren-Union der CDU begrüßt nachdrücklich die von Bund und Ländern aktuell beschlossene Lockerung von Beschränkungen aufgrund der Corona-Krise. Allerdings sei man mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel einig, die vor zu schnellen und weitgehenden Schritten warnt und außerdem größte Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen anmahnt.

Die Senioren-Union hält es auch für richtig, dass Einschränkungen dann wieder angeordnet werden, wenn in Landkreisen die Zahl der Neuinfektionen auf mehr als 50 je 100000 Einwohner ansteigt. „Lieber wäre uns freilich eine Messzahl von 35 gewesen, wie diese auch von der Bundeskanzlerin angedacht war“, sagt Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der CDU-Senioren anlässlich einer Telefonkonferenz der Vereinigung in Berlin und betont weiter, „dass länderspezifische Regeln keineswegs hinderlich sein müssen, wenn es um bestmögliche Vorkehrungen zum Schutz vor Weiterverbreitung des Corona-Virus geht.“

Beim Schutz der Bevölkerung vor der Ansteckungsgefahr dürfe es keine Unterscheidung aufgrund des Lebensalters geben.

Das Postulat gem. Art 1 Grundgesetz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ gelte altersunabhängig für Jung und Alt. Deswegen gilt die Sorge der Senioren auch der Situation in Alten- und Pflegeheimen. Selbst wenn die ältere Generation zur größten durch Covid-19 gefährdeten Risikogruppe gehören, dürfe man Ältere nicht dauerhaft einsperren. Depressionen, Essstörungen und posttraumatische Belastungen wären zwangsläufige Folge. Die oft alleinstehenden Bewohner leiden unter der Isolation und dem fehlenden Kontakt zu Kindern, Enkeln und Urenkeln. Dieser könne durch Telefonanrufe oder Bildtelefonie nicht oder nur unzureichend ersetzt werden. Vorsichtige Schritte zu einem Ausweg aus Besuchsverboten und Kontaktsperren helfen sowohl den leidenden Heimbewohnern als auch den oft verzweifelten Angehörigen.

Bis zu umfassenderen Lockerungen der Kontaktsperren müssten in den Heimen Vorkehrungen getroffen werden, die einerseits Besuche ermöglichen, andererseits zum Schutz vor weiteren Infektionen beitragen. Dazu verlangt die Senioren-Union u.a. vermehrte Viren-Tests für Mitarbeiter und Bewohner, die Einrichtung von speziellen Besuchszimmern ggf. mit Trennwänden, Schutzanzüge, Mund- und Nasenschutz sowie Desinfektionsmittel für Besucher und Kontaktpersonen. Ziel müsse sein, eine verantwortungsbewusste Balance zwischen Schutzmaßnahmen, individueller Selbstbestimmung und emotionaler Zuwendung in Form persönlicher Kontakte zu finden.

Gleichzeitig fordert die Senioren-Union ein konsequentes und strenges Vorgehen gegen solche Personen, die sich teils mit provokanten Aktionen bewusst über Kontaktbeschränkungen hinwegsetzen und so sich und andere Menschen leichtsinnig gefährden.

Auch müsse man mit Nachdruck der Verbreitung verworrener Parolen und absonderlicher Theorien mit abstrusen Inhalten entgegentreten, die Verbreitung von Unsicherheit, Angst und Panik in der Bevölkerung zum Ziel haben.











Absage der Kreismitgliederversammlung

Liebe Mitglieder unserer Senioren-Union im Kreis Olpe,
sehr geehrte Damen und  Herren,

hoffentlich erreicht diese Nachricht Sie alle bei guter Gesundheit! Jetzt sind wir in unserer Bewegungssfreiheit eingeschränkt. Das spüren wir jeden Tag mehr, gerade dann, wenn wir unsere Nachbarn, Freunde und vor allem  unsere Enkelkinder nur per Telefon hören können. Aber wir hoffen, dass diese Epidemie zurück weicht, wenn ein Impfstoff entwickelt ist.  Aber auch wir können entscheidend zur Eindämmung der Seuche beitragen, wenn wir alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ernsthaft befolgen. Für mich gehören dazu auch die Gesichtsmaske und die Einmalhandschuhe und das häuige Händewaschen und die Einhaltung des Abstandes. Bedauern möchte ich, dass es keine einheitliche Regelung in Deutschland für die Lockerung der  Warnverfügungen gibt. Es ist meiner Meinung nach besser, einige Zeit länger im Interesse der Gesundheit abzuwarten, statt einen Wiederausbruch von Corona zu riskieren.

Leider macht uns die Krise jetzt auch einen Strich durch unsere  Treffen in der Senioren-Union. Manch geplante Veranstaltung, auf die wir uns gefreut hatten, musste abgesagt werden. Das betrifft auch unsere Mitgliederversammlung am 8. Mai, die bei Sangermann in Oberveischede geplant war. Für diesen Tag hatten beondere Gäste ihr Kommen zugesagt; unser Landrat, Herr Frank Beckehoff, wollte sich sogar den ganzen Morgen Zeit für uns Ältere nehmen. Es wäre seine letzte Beteiligung bei der Senioren-Union als Landrat gewesen. Immer hat er mit großem Wohlwollen und Hilfsbereitschaft unsere Aktionen begeitet. Dafür möchten wir ihm schon jetzt danken. Bei den anstehenden Kommunalwahlen kandidiert Kreisdirektor Theo Melcher als sein Nachfolger. Er hat große Erfahrung in der Kreisverwaltung. Der Kreis Olpe ist seine Heimat und er ist mit den Anliegen der Menschen vertraut. Unsere Traditionen liegen ihm genauso am Herzen wie die Wirtschaft und die sozialen Bedürfnisse. Ich würde es begrüßen, wenn wir ihm bei der Kommunalwahl unsere Stimme geben würden.

Aber wer kommt noch nach Oberveischede? Dr. Christos Katzides:. Er ist Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, vor allem für Angelegenheiten der Polizei. Mit seinem Schwung und seinen Kenntnissen und Erfahrungen als Polizeioberrat a.D. ist er ein lebhafter, kompetenter Redner. Da er sich bei dieser Gelegenheit über die Polizeiarbeit im Kreis Olpe informieren möchte, steht freundlicherweise der Leiter unserer Kreispolizeibehörde, Polizeioberrat Jürgen Griesinger, für ein Gespräch im Polizeigebäude in der  Kortemicke  zur Verfügung.

Die wichtigsten Teinehmer unserer Mitgliederversammlung sind aber selbstverständlich Sie, meine Damen und Herren. Wir werden, wenn es wieder möglich ist zu tagen, die Einladung dazu an Sie senden. Dabei werden Sie wie immer über unsere Aktivitäten in den letzten beiden Jahren unterrichtet. Es ist richtig spannend, über die Themen,  die Wander- und  Reiseziele, die Referenten und Meinungen aus Politik und Gesellschaft zu diskutieren.  Da ist es ein Vorteil, die Versammlungen ortsnah durchzuführen, da diese dann besser erreicht werden können. So konnten wir beim CDU-Kreisparteitag im Herbst mehr als 60 Veranstaltungen mit durchschnittlich 40 Teilnehmern auflisten. Diese Möglichkeit fehlt uns nun sehr. Jedoch werden wir manches nachholen und vielleicht dann auch das  ''Recht der Bewegungsfreiheit" mehr schätzen.  Es stehen auch Neuwahlen auf dem Programm: Im Vorstand wird es  Veränderungen geben, wobei es uns wichtig ist, dass aus allen Teilen des Kreies Vertreter dort mitwirken. Auch werden wir den Vorsitz neu regeln müssen.   Als meine Nachfolgerin hat unser derzeitiger Vorstand einstimmig Marion Schwarte vorgeschlagen. Sie ist aus Attendorn und langjähriges Mitglied des Kreistages. Auch verjüngt sie unsere Vorstandsriege. Es wäre schön, wenn Sie ihr dieselbe Zustimmung erteilen würden, wie ich sie in den vielen Jahren dankbar von Ihnen erfahren durfte. Ich hoffe, dass wir nach wie vor eine wachsame und aktive Vereinigung der CDU bleiben. Schließlich sind wir keine grauhaarigen Mieslinge und Duckmäuser wollen wir erst recht nicht sein. "Zukunft braucht Erfahrung" ist unser Motto, Erfahrung gepaart mit Realitätssinn und Zuversicht ist uns eigen.

Ich hoffe sehr, Ihnen bei vielen Gelegenheiten wieder zu begegnen und freue mich darauf. Vielmals grüße ich Sie und wünsche Ihnen vor allem Gesundheit.

Herzlichst Ihre Wilma Ohly







An die Freundinnen und Freunde der Senioren Unionder CDU im Kreis Olpe   

Liebe Freundinnen und Freunde,

ein Miteinander beim Osterspaziergang in unserer  schönen sauerländischen Heimat ist in diesem Jahr leider nicht möglich. Aber wir haben das Privileg, zu zweit, im Garten oder mit dem Fahrrad das Erwachen der Natur zu erleben. Gerne möchte ich Ihnen ein paar Zeilen schreiben. Sie sollen unsere Verbundenheit zeigen und  zum Ausdruck bringen, dass unsere Senioren-Union auch die persönliche Begegnung bei all unseren Veranstaltungen schätzt und sie nun virtuell festigen möge. So werden wir auch die Corona-Krise mit Zuversicht überstehen. Gerade wir Älteren haben viele schwere Lebensphasen durchgestanden und manch einer erinnert sich in diesen Tagen der Angst und der Einschränkungen im Alltag an die schweren Kriegszeiten und die Sorge um die Zukunft. Da hilft das Verständnis füreinander weiter. Und so ist es auch heute, man denke nur an die vielen nachbarschaftlichen Hilfen, die sich plötzlich auftun, und an die vielen Ideen, die trotz der notwendigen strengen Verhaltensregeln erdacht und organisiert werden.

"Wo aber -Gefahr ist, wächst das Rettende auch", sagt das Dichterwort, und das gilt in besonderem Maße in unserer Notlage: die Pflegerinnen und Pfleger in den Heimen, die Ärzte und das Reinigungspersonal, die zahllosen Frauen und Männer an den Kassen der Supermärkte, sie sind unsere Retter. Die Kirchen und die Politik leisten ihren Dienst. Bis zur Erschöpfung arbeiten Viele. Sie alle sind die wahren Helden, häufig ohne angemessene Bezahlung. Nicht zu vergessen sind die Familien, vor allem mit kleineren Kindern in oft engen Wohnuungen. Ein großes herzliches Dankeschön möchte ich dafür sagen, und darin stimmen Sie gewiss aus vollem Herzen mit mir überein. Und was können wir tun?  Wenigstens als Anerkennung lächeln, wenn wir ihnen begegnen.

Nun dürfen wir Ostern feiern, das große christliche Fest der Auferstehung. Vielen wird der frohe Gottesdienst in den Kirchen fehlen, aber wir können auch zuhause über Funk und Fernsehen  "das Halleluja der Osterliturgie" mit feiern.

"Lumen Christi", das Licht Christi, möge für alle Menschen  in der Einsamkeit und Angst dieser Tage scheinen!  Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen Zuversicht und Hoffnung.

Mit Ihnen allen fühle ich mich verbunden und hoffe, dass Sie gesund bleiben! Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest!

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Wilma Ohly

Kreisvorsitzende