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Wilma Ohly
Vorsitzende und ehemalige Bürgermeisterin
-Unsere Oma fährt im Hühnerstall Motorrad ... - Eine absurde Abhandlung!

Liebe Mitglieder unserer Senioren Union, liebe Besucher unserer website,

als Oma fühle ich mich zutieft beleidigt, auch wenn es sich nach langen Erklärungen des WDR um eine "fiktive Oma" handelt. Ich bin keine "Umwelt-S...". Auch frage ich mich, ob Kinder verstehen was real und was fiktiv an diesem dummen Text ist. Denn sie singen nun einmal gerne, und das ist sehr gut. Verantwortlich für diesen verletzenden Beitrag im WDR sind die Texter und die Programmgestalter. Soll das mein Regionalsender sein? Unmöglich!

Ich teile voll und ganz den nachstehenden "Zwischenruf" meines Kollegen Claus Bernhold:

Eigentlich brauchte man sich nicht länger mit dem unsäglichen Machwerk des WDR zu beschäftigen, da ja wohl selbst der Urheber mit seinem Intendanten hochderoselbst den (hoffentlich ernst gemeinten) Rückzug angetreten hat und begriffen hat, welche Dummheit und welchen Unsinn man da mit den begeistert singenden Kindern angestellt hat.
Und doch, wir sollten als Menschen im Seniorenalter, als gemeinte „Zielgruppe“, dazu etwas sagen: Nein, die Kinder trifft kein Vorwurf. Dieser geht an diejenigen, die dieses „satirische“ Werk verfasst haben. Und das ist das Problem: Hier wird Alt gegen Jung ausgespielt.
Neulich waren es die Aktivisten von „Fridays for Future“, die der älteren Generation das Mitspracherecht entziehen wollte, heute werden die Alten unter dem Deckmantel der Satire durch den Dreck gezogen.
Wir als die Älteren in der Gesellschaft wollen uns nicht damit rühmen, einen Teil zum jetzigen Lebensstandard und zum Wohlergehen Aller - auch der Jüngeren – beigetragen zu haben.
Ich will mich auch nicht auf Konfuzius berufen, der schon vor 2.500 Jahren Pietät gegenüber Eltern und Senioren als „Wurzel der Menschlichkeit“ bezeichnet hat. Schon gar nicht soll von Respekt und Anstand die Rede sein, hierzu ist in diesen Tagen viel Richtiges und genug gesagt und geschrieben worden.
Was mich am meisten bewegt und bestürzt sind Haltung und Attitüde, die dahinterstehen. Das ist das Schlimme und Folgenschwere an solchen „Projekten“, dass ganz bewusst und gezielt Gegensätze und Konflikte zwischen den Generationen konstruiert werden und sich diese (gewollt?) in den Köpfen dieser jungen Sängerinnen und Sänger verfestigen.
Das dies nicht unabsichtlich geschah, zeigt die Stellungnahme des „künstlerischen Gesamtleiters“ des Chores, den teilnehmenden Kindern sei erklärt worden, dass mit Überspitzung und Humor der Konflikt zwischen den Generationen aufs Korn genommen werden solle.
Wir in der Senioren-Union engagiert fühlen uns von dieser Art Polemik eh nicht getroffen. Wir treten für die Interessen der Älteren ein, doch im Mittelpunkt unserer politischen und ehrenamtlichen Arbeit steht das Miteinander aller Generationen in einer freien, solidarischen und toleranten Gesellschaft. Herausforderungen begegnen wir mit unserer Erfahrung, unserem Mut und unserer Tatkraft. Gerecht geht es zu, wenn sich alle saubere Luft, saubere Energie und sauberes Wasser leisten können. Umweltgerechtigkeit und Nachhaltigkeit schützen unsere natürlichen Lebensgrundlagen, helfen die Schöpfung zu bewahren und nutzen allen Menschen, insbesondere den nachkommenden Generationen.
Die Zukunft Deutschlands wollen wir diesem Sinne gestalten – denn: Zukunft braucht Erfahrung!

Claus Bernhold
Stellvertretender Bundesvorsitzender
Senioren-Union der CDU
Friedrichsruher Str.15
74613 Öhringen
Tel 07941 65380  
mobil 0152 3185 2903
Fax 07941 65119
claus@bernhold.de
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